Fragen

Was deckt die Kategorie „Wachstumsachse“ ab?

Die ausgewählten Monographien umfassen das rekombinante IGF-1-Medikament Mecasermin, das japanische Diagnostikum Pralmorelin sowie in der Prüfung befindliche oder nicht zugelassene Sekretagoga und Analoga wie Ipamorelin, CJC-1295 und AOD-9604. Ihre Einstufung in die Kategorie spiegelt die Biologie der Wachstumsachse wider, nicht die Austauschbarkeit.

Welche erfassten Wachstumsachseneinträge verfügen über eine dokumentierte Genehmigung?

Mecasermin ist in den USA, der EU und Kanada zur Behandlung von schwerem primärem IGF-1-Mangel bei Kindern zugelassen. GHRP-2 oder Pralmorelin hat in Japan eine diagnostische Zulassung. Die ausgewählten Monographien identifizieren kein zugelassenes therapeutisches Produkt für Ipamorelin, CJC-1295 oder AOD-9604.

Welche menschlichen Beweise unterscheiden Mecasermin von Ipamorelin?

Die Zulassung von Mecasermin wurde durch offene Studien gestützt, die über eine erhöhte Wachstumsgeschwindigkeit bei Kindern mit schwerem primären IGF-1-Mangel berichteten. Ipamorelins einzige veröffentlichte Phase-2-Studie zur Behandlung von postoperativem Ileus verfehlte ihren primären Endpunkt. Diese Erkenntnisse beziehen sich auf unterschiedliche Substanzen und Indikationen und können nicht auf die gesamte Kategorie übertragen werden.

Was belegen die CJC-1295-Beweise?

Die zitierten kontrollierten Studien belegen pharmakokinetische und endokrine Biomarkereffekte bei gesunden Erwachsenen, nicht jedoch die therapeutische Wirksamkeit. Es wurde kein zugelassenes CJC-1295-Produkt identifiziert und die kommerzielle Benennung kann dazu führen, dass die DAC-konjugierte Substanz mit einem bestimmten Nicht-DAC-Grundgerüst in Verbindung gebracht wird. Es gibt keine festgelegte oder empfohlene Dosis für den Menschen.

Warum ist der AOD-9604-Datensatz beim Lesen dieser Kategorie wichtig?

AOD-9604 verdeutlicht, warum biologische Begründungen nicht ausreichen: Das Programm zur Entwicklung von Fettleibigkeit konnte keine Wirksamkeit nachweisen und es wurde kein zugelassenes Arzneimittel identifiziert. Die Atlas-Methodik behält bewusst entscheidende negative Beweise bei, damit die Sichtbarkeit auf Forschungsmärkten nicht mit klinischer Validierung verwechselt wird.

Forschungsaktualisierungen

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